Das Comdirect Depot auflösen ist ein wichtiger Schritt für Anleger, die ihr Wertpapierdepot bei der Bank beenden möchten. Viele Kunden stehen vor der Frage, wie sie ihr Depot korrekt kündigen können und welche Schritte dabei zu beachten sind. Ein Comdirect Depot kann nur aufgelöst werden, wenn sich keine Wertpapiere mehr darin befinden und der Kündigungsantrag schriftlich eingereicht wird.
Der Prozess zum Comdirect Depot auflösen erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und das Beachten bestimmter Voraussetzungen. Anleger müssen zunächst alle Wertpapiere verkaufen oder auf ein anderes Depot übertragen, bevor die eigentliche Kündigung erfolgen kann. Die Bank verlangt eine schriftliche Kündigung per Brief oder Fax, da eine Online-Kündigung nicht möglich ist.
Dieser Ratgeber erklärt alle wichtigen Aspekte rund um das Thema Comdirect Depot auflösen. Von den grundlegenden Voraussetzungen über steuerliche Überlegungen bis hin zu häufigen Fehlern erhalten Anleger eine umfassende Anleitung für den Kündigungsprozess und mögliche Alternativen.
Gründe für die Auflösung eines Comdirect Depots
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Motiven dafür, ihr Comdirect Depot auflösen zu lassen. Die häufigsten Ursachen sind bessere Konditionen bei anderen Anbietern, steigende Gebühren oder veränderte persönliche Umstände.
Wechsel zu einem anderen Broker
Viele Anleger lösen ihr Comdirect Depot auf, um zu einem anderen Broker zu wechseln. Bessere Handelskonditionen stehen dabei oft im Vordergrund.
Andere Anbieter locken mit niedrigeren Ordergebühren oder kostenlosen ETF-Sparplänen. Diese Unterschiede können bei regelmäßigen Transaktionen erhebliche Kosteneinsparungen bedeuten.
Attraktive Wechselprämien motivieren ebenfalls zum Depotwechsel. Neue Broker bieten oft Boni oder kostenlose Trades für Neukunden an.
Die Produktauswahl spielt eine wichtige Rolle. Manche Broker haben größere Auswahlen an internationalen Aktien oder speziellen Anlageprodukten.
Auch technische Verbesserungen können ausschlaggebend sein. Modernere Trading-Apps oder bessere Analysewerkzeuge ziehen Anleger zu anderen Anbietern.
Unzufriedenheit mit dem Service
Serviceprobleme führen häufig dazu, dass Kunden ihr Comdirect Depot auflösen möchten. Schlechter Kundenservice steht dabei im Mittelpunkt der Kritik.
Lange Wartezeiten am Telefon frustrieren viele Kunden. Wenn dringende Fragen nicht schnell beantwortet werden, sinkt das Vertrauen in den Anbieter.
Unzureichende Beratung bei komplexen Finanzfragen kann ebenfalls problematisch sein. Anleger erwarten kompetente Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen.
Technische Probleme mit der Online-Plattform oder der App stören den Handel. Häufige Ausfälle oder langsame Systeme beeinträchtigen das Nutzererlebnis erheblich.
Manche Kunden sind mit der Produktberatung unzufrieden. Sie fühlen sich nicht ausreichend über Risiken oder Alternativen informiert.
Kosteneinsparungen und Gebühren
Steigende Kosten sind ein Hauptgrund für die Entscheidung, das Comdirect Depot auflösen zu lassen. Depotführungsgebühren belasten das Budget vieler Anleger.
Nach den ersten Jahren können monatliche Gebühren anfallen. Diese Kosten summieren sich über die Jahre zu beträchtlichen Beträgen.
Hohe Ordergebühren schmälern die Rendite, besonders bei häufigen Transaktionen. Kleinanleger sind davon besonders stark betroffen.
Die Gebühren für Sparpläne können ebenfalls ins Gewicht fallen. Kostenlose Alternativen bei anderen Anbietern wirken dann sehr verlockend.
Versteckte Kosten sorgen für Ärger. Wenn zusätzliche Gebühren für Services anfallen, die anderswo kostenlos sind, suchen Kunden nach Alternativen.
Finanzielle oder persönliche Veränderungen
Persönliche Umstände führen oft dazu, dass Anleger ihr Comdirect Depot auflösen müssen. Finanzielle Engpässe zwingen zum Verkauf der Wertpapiere.
Bei Jobverlust oder Krankheit benötigen Menschen oft schnell Geld. Die Auflösung des Depots wird dann zur Notwendigkeit.
Änderung der Anlagestrategie kann eine Depot-Auflösung sinnvoll machen. Wer vom aktiven Trading zur passiven Geldanlage wechselt, braucht andere Services.
Manche Menschen verlieren das Interesse am Wertpapierhandel komplett. Zeitmangel oder andere Prioritäten führen zur Depot-Auflösung.
Erben oder Schenkungen können ebenfalls Auslöser sein. Wenn Vermögen anderweitig angelegt werden soll, lösen Anleger bestehende Depots auf.
Voraussetzungen und wichtige Hinweise zur Depotauflösung
Das Comdirect Depot auflösen erfordert bestimmte Voraussetzungen und die Beachtung wichtiger Fristen. Laufende Orders und Sparpläne müssen vor der Auflösung beendet werden.
Mindestanforderungen und Dokumente
Bevor Anleger ihr Comdirect Depot auflösen können, muss das Depot vollständig leer sein. Alle Wertpapiere müssen verkauft oder auf ein anderes Depot übertragen werden.
Für das Comdirect Depot auflösen benötigen Kunden folgende Dokumente:
- Schriftliches Kündigungsschreiben mit vollständigen Personalien
- Depotnummer und Kundennummer
- Unterschrift des Depotinhabers
Das Kündigungsschreiben muss alle relevanten Kontodaten enthalten. Bei gemeinsamen Depots müssen alle Depotinhaber unterschreiben.
Die Legitimation erfolgt durch die bestehenden Kundendaten bei Comdirect. Eine zusätzliche Identitätsprüfung ist normalerweise nicht erforderlich.
Besondere Fristen beachten
Das Comdirect Depot auflösen ist jederzeit ohne Kündigungsfrist möglich. Die Bank bearbeitet Kündigungen in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Wichtige Fristen im Überblick:
- Bearbeitungszeit: 5-10 Werktage
- Wertpapierverkauf: bis zu 2 Wochen
- Depotübertrag: 2-6 Wochen
Verkaufsorders sollten rechtzeitig vor der geplanten Kündigung platziert werden. Bei Depotüberträgen verlängert sich der gesamte Prozess erheblich.
Die endgültige Depotschließung erfolgt erst nach Abwicklung aller offenen Positionen. Restguthaben werden automatisch auf das Verrechnungskonto übertragen.
Auswirkung auf laufende Orders und Sparpläne
Beim Comdirect Depot auflösen müssen alle aktiven Orders und Sparpläne vorab gekündigt werden. Laufende Orders werden automatisch gelöscht.
Folgende Punkte sind zu beachten:
- Alle offenen Orders werden storniert
- Sparpläne müssen separat gekündigt werden
- Stop-Loss-Orders verfallen sofort
Wertpapiersparpläne haben eigene Kündigungsfristen. Diese müssen mindestens einen Monat vor der gewünschten Einstellung gekündigt werden.
Bereits ausgeführte Orders werden normal abgewickelt. Die Settlement-Zeit von zwei Werktagen muss abgewartet werden, bevor das Comdirect Depot auflösen möglich ist.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Comdirect Depot Auflösung
Das Comdirect Depot Auflösen erfolgt in drei wichtigen Phasen: der Vorbereitung aller Wertpapiere, der Antragstellung und der abschließenden Bearbeitung durch die Bank.
Vorbereitung des Depots
Bevor Anleger das Comdirect Depot auflösen können, müssen sie alle Wertpapiere verkaufen oder übertragen. Aktien, ETFs und Fonds sollten komplett aus dem Depot entfernt werden.
Der Verkauf erfolgt über das Online-Banking oder die Comdirect App. Anleger loggen sich ein und wählen die entsprechenden Wertpapiere aus.
Wichtige Schritte vor der Auflösung:
- Alle Positionen verkaufen
- Sparpläne kündigen
- Guthaben auf das Girokonto übertragen
- Offene Orders löschen
Sparpläne müssen separat gekündigt werden, bevor das Comdirect Depot auflösen möglich ist. Diese Kündigung erfolgt ebenfalls online im Depot-Bereich.
Das verbleibende Guthaben wird automatisch auf das hinterlegte Referenzkonto überwiesen. Anleger sollten sicherstellen, dass alle Transaktionen abgeschlossen sind.
Depotauflösungsantrag stellen
Den Antrag zum Comdirect Depot auflösen stellen Kunden über das Online-Banking oder telefonisch. Im Online-Bereich finden sie das entsprechende Formular unter „Service“ oder „Depot verwalten„.
Der schriftliche Antrag ist ebenfalls möglich. Kunden senden ein formloses Schreiben mit ihrer Depotnummer und dem Auflösungswunsch an Comdirect.
Erforderliche Angaben:
- Vollständiger Name
- Depotnummer
- Grund der Kündigung (optional)
- Unterschrift bei schriftlichem Antrag
Telefonische Anträge werden über die Kundenhotline bearbeitet. Die Mitarbeiter führen eine Legitimationsprüfung durch, bevor sie das Comdirect Depot auflösen einleiten.
Der Antrag muss eindeutig formuliert sein. Unklare Formulierungen können zu Verzögerungen führen.
Bearbeitungsdauer und Bestätigung
Die Bearbeitung zum Comdirect Depot auflösen dauert in der Regel 5 bis 10 Werktage. Comdirect bestätigt den Eingang des Antrags meist innerhalb von 24 Stunden.
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Kunden eine schriftliche Bestätigung der Depotauflösung. Diese wird per Post oder E-Mail zugestellt.
Bearbeitungsschritte:
- Antragsprüfung (1-2 Tage)
- Finale Kontrollprüfung (2-3 Tage)
- Depotschließung (1-2 Tage)
- Bestätigung an den Kunden
Eventuelle Restguthaben werden automatisch überwiesen. Die finale Abrechnung enthält alle wichtigen Informationen zur geschlossenen Depotverbindung.
Bei Problemen oder Verzögerungen kontaktiert Comdirect die Kunden direkt. Das Comdirect Depot auflösen ist damit vollständig abgeschlossen.
Übertragung oder Verkauf von Wertpapieren vor Depotauflösung
Vor der Comdirect Depot Auflösung müssen alle Wertpapiere aus dem Depot entfernt werden. Anleger können ihre Wertpapiere entweder zu einem anderen Anbieter übertragen oder verkaufen.
Depotübertrag zu einer anderen Bank
Ein Depotübertrag stellt die häufigste Option bei der Comdirect Depot Auflösung dar. Dabei werden die Wertpapiere direkt zu einem neuen Anbieter übertragen.
Der Übertrag erfolgt ohne Verkauf der Wertpapiere. Die ursprünglichen Kaufdaten und Einstandspreise bleiben erhalten.
Vorteile des Depotübertrags:
- Keine Steuerfolgen durch Verkauf
- Erhalt der ursprünglichen Anschaffungsdaten
- Fortsetzung der Anlagestrategie
Anleger müssen bei der neuen Bank einen Depotübertrag beauftragen. Die neue Bank koordiniert dann den Transfer mit Comdirect.
Der Übertragsprozess dauert meist 1-3 Wochen. Während dieser Zeit können die Wertpapiere nicht gehandelt werden.
Verkauf von Wertpapieren
Manche Anleger entscheiden sich beim Comdirect Depot Auflösen für den Verkauf ihrer Wertpapiere. Dies macht Sinn bei einer kompletten Beendigung des Wertpapierhandels.
Der Verkauf aller Positionen muss vor der Depotauflösung erfolgen. Comdirect verkauft die Wertpapiere nicht automatisch.
Wichtige Überlegungen beim Verkauf:
- Mögliche Verluste oder Gewinne
- Steuerliche Konsequenzen
- Marktlage zum Verkaufszeitpunkt
Verkäufe können zu steuerpflichtigen Gewinnen führen. Bei Verlusten können diese mit anderen Gewinnen verrechnet werden.
Verbleibende Cash-Bestände
Nach dem Wertpapierverkauf oder -übertrag verbleiben oft Geldbeträge im Depot. Diese müssen vor der Comdirect Depot Auflösung abgerufen werden.
Kleinere Beträge unter 5 Euro werden meist automatisch auf das Verrechnungskonto übertragen. Größere Summen müssen aktiv abgerufen werden.
Die Gutschrift erfolgt auf das angegebene Referenzkonto. Der Vorgang dauert 1-2 Bankarbeitstage nach der Überweisung.
Anleger sollten alle Kontobewegungen prüfen bevor sie die finale Kündigung einreichen.
Kosten und Gebühren bei der Depotauflösung
Bei der Comdirect Depot Auflösung fallen grundsätzlich keine direkten Auflösungsgebühren an. Allerdings können Kosten für Wertpapierüberträge und andere versteckte Gebühren entstehen.
Mögliche Depotauflösungsgebühren
Comdirect erhebt keine pauschale Gebühr für die Depotauflösung selbst. Die Bank verlangt kein Entgelt dafür, dass Kunden ihr Depot schließen möchten.
Diese Regelung ist bei den meisten deutschen Banken üblich geworden. Früher verlangten viele Institute eine Bearbeitungsgebühr für die Kündigung.
Wichtige Voraussetzung: Das Depot muss vollständig geleert sein, bevor die Auflösung erfolgen kann. Alle Wertpapiere müssen verkauft oder übertragen werden.
Die Depotschließung ist kostenlos, wenn alle Positionen ordnungsgemäß aufgelöst wurden. Restguthaben werden automatisch auf das angegebene Referenzkonto überwiesen.
Gebühren für Wertpapierübertrag
Beim Comdirect Depot Auflösen durch Wertpapierübertrag können Kosten entstehen. Comdirect berechnet keine Gebühren für ausgehende Depotüberträge zu anderen deutschen Banken.
Der Übertrag von Aktien und ETFs ist kostenfrei möglich. Dies gilt sowohl für Vollüberträge als auch für Teilüberträge einzelner Positionen.
Ausländische Wertpapiere können jedoch Sonderkosten verursachen. Bei komplexeren Übertragungen oder besonderen Wertpapierarten sollten Kunden vorab nachfragen.
Die Übertragung dauert in der Regel 1-2 Wochen. Während dieser Zeit können die Wertpapiere nicht gehandelt werden.
Weitere versteckte Kosten
Beim Comdirect Depot Auflösen durch Verkauf aller Positionen entstehen normale Transaktionsgebühren. Diese betragen mindestens 4,90 Euro pro Order plus weitere Kosten je nach Handelsplatz.
Ausgabeaufschläge bei Fonds entfallen beim Verkauf nicht. Diese Kosten sind bereits beim Kauf angefallen und werden nicht erstattet.
Fractional Shares oder Bruchstücke von Wertpapieren müssen oft zu ungünstigen Kursen verkauft werden. Dies kann zusätzliche Kosten verursachen.
Währungskosten fallen an, wenn ausländische Wertpapiere in Fremdwährung verkauft werden. Comdirect berechnet hierfür einen Aufschlag auf den Devisenkurs.
Bei der Comdirect Depot Auflösung sollten Anleger alle offenen Sparpläne rechtzeitig kündigen, um weitere Abbuchungen zu vermeiden.
Steuerliche Aspekte bei der Depotauflösung
Beim Comdirect Depot Auflösen entstehen steuerliche Folgen durch Verkäufe von Wertpapieren und die Behandlung von Verlusten. Die Abgeltungssteuer greift bei Gewinnen, während Verluste steuerlich verrechnet werden können.
Abgeltungssteuer und Kapitalertragssteuer
Beim Comdirect Depot Auflösen müssen Anleger alle Wertpapiere verkaufen oder übertragen. Verkäufe mit Gewinn unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag.
Die Steuer wird automatisch von der Bank abgeführt. Gewinne aus Aktienverkäufen fallen unter diese Regelung.
Anleger können den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr nutzen. Dieser reduziert die Steuerlast bei der Depotauflösung.
Kirchensteuerpflichtige zahlen zusätzlich 8 oder 9 Prozent Kirchensteuer auf die Kapitalerträge.
Verlustverrechnung und Steuerbescheinigungen
Verluste beim Comdirect Depot Auflösen lassen sich steuerlich nutzen. Sie können mit Gewinnen aus anderen Wertpapiergeschäften im selben Jahr verrechnet werden.
Wichtige Verlustarten:
- Verluste aus Aktienverkäufen
- Verluste beim Depotübertrag
- Nicht realisierte Verluste bei Ausbuchung
Die Bank stellt eine Steuerbescheinigung aus. Diese zeigt alle steuerrelevanten Erträge und Verluste des Jahres.
Verlustverrechnungstöpfe können bei einem Depotübertrag mitgenommen werden. Anleger sollten dies beim Comdirect Depot Auflösen beantragen.
Auflösung von Gemeinschaftsdepots und Firmendepots
Gemeinschaftsdepots und Firmendepots haben bei der Auflösung besondere Regeln. Diese unterscheiden sich deutlich vom normalen Einzeldepot.
Besonderheiten bei Gemeinschaftsdepots
Bei Gemeinschaftsdepots können rechtliche und steuerrechtliche Probleme auftreten. Beide Depotinhaber müssen der Auflösung zustimmen.
Wichtige Schritte:
- Alle Depotinhaber müssen den Antrag unterschreiben
- Wertpapiere müssen vorher verkauft oder übertragen werden
- Steuerliche Zuordnung der Gewinne und Verluste klären
Die Comdirect verlangt schriftliche Kündigungen von allen Beteiligten. Eine digitale Kündigung ist nicht möglich.
Vor dem Comdirect Depot Auflösen sollten sich die Partner über die Verteilung der Wertpapiere einigen. Dies verhindert spätere Streitigkeiten.
Ablauf bei Firmendepots
Firmendepots haben besondere Anforderungen bei der Kündigung. Der Geschäftsführer oder bevollmächtigte Personen müssen handeln.
Erforderliche Unterlagen:
- Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate)
- Vollmacht für bevollmächtigte Personen
- Schriftliche Kündigung mit Firmenstempel
Das Comdirect Depot Auflösen bei Firmen dauert oft länger als bei Privatpersonen. Die Bank prüft alle Dokumente genau.
Steuerliche Aspekte müssen mit dem Steuerberater besprochen werden. Firmen haben andere Regeln als Privatanleger beim Comdirect Depot Auflösen.
Technische Probleme und Support bei der Depotauflösung
Bei der Comdirect Depot Auflösung können technische Schwierigkeiten auftreten, die den Prozess verzögern. Der Kundenservice bietet verschiedene Kontaktwege für schnelle Hilfestellung.
Fehler bei der Online-Auflösung
Online-Probleme erschweren manchmal die Comdirect Depot Auflösung erheblich. Kunden berichten von Fehlermeldungen beim Einloggen in den persönlichen Bereich.
Häufige technische Störungen:
- Website lädt nicht vollständig
- Formulare lassen sich nicht absenden
- Bestätigungen werden nicht angezeigt
Server-Ausfälle können den gesamten Online-Bereich betreffen. Dies passiert besonders während Wartungsarbeiten oder bei hohem Nutzeraufkommen.
Browser-Probleme verursachen ebenfalls Schwierigkeiten. Veraltete Browser oder deaktivierte Cookies blockieren wichtige Funktionen.
Lösungsansätze bei technischen Problemen:
- Browser-Cache leeren
- Anderes Gerät oder Browser verwenden
- Cookies aktivieren
- Später erneut versuchen
Kontaktmöglichkeiten zum Kundenservice
Der Comdirect Kundenservice hilft bei Problemen mit der Depot Auflösung über mehrere Kanäle. Telefonischer Support steht täglich zur Verfügung.
Kontaktwege im Überblick:
- Allgemeine Hotline: Für grundlegende Fragen zur Depotauflösung
- Technischer Support: Bei Website-Problemen und Login-Schwierigkeiten
- Schriftlicher Kontakt: Per Brief oder Online-Nachricht
Die Hotline bietet kompetente Beratung zu allen Schritten der Comdirect Depot Auflösung. Mitarbeiter können Kündigungen auch telefonisch entgegennehmen.
Schriftliche Anfragen eignen sich für komplexere Probleme. Kunden erhalten detaillierte Antworten und schriftliche Bestätigungen ihrer Anfragen.
Bei dringenden technischen Problemen empfiehlt sich der direkte Anruf. So lässt sich die Comdirect Depot Auflösung trotz Schwierigkeiten zügig abschließen.
Alternativen zur Depotauflösung bei Comdirect
Bevor Anleger ihr Comdirect Depot auflösen, gibt es zwei praktische Alternativen: das Depot ruhen zu lassen oder die Wertpapiere zu übertragen. Diese Optionen können Zeit und Kosten sparen.
Ruhendstellung des Depots
Die Ruhendstellung bietet eine Alternative zum Comdirect Depot auflösen. Dabei bleibt das Depot bestehen, wird aber nicht aktiv genutzt.
Bei einem ruhenden Depot fallen meist keine Ordergebühren an. Die Wertpapiere bleiben im Depot verwahrt. Der Anleger kann jederzeit wieder aktiv handeln.
Vorteile der Ruhendstellung:
- Keine sofortige Verkaufsentscheidung nötig
- Depot bleibt für späteren Handel verfügbar
- Kurserholungen können abgewartet werden
Die Depotführungsgebühren können jedoch weiterhin anfallen. Anleger sollten die Konditionen prüfen. Diese Option eignet sich besonders bei vorübergehender Handelspause.
Depotübertrag ohne Auflösung
Der Depotübertrag stellt eine weitere Alternative zum Comdirect Depot auflösen dar. Dabei werden die Wertpapiere zu einem anderen Broker übertragen.
Ablauf des Depotübertrags:
- Neues Depot bei anderem Anbieter eröffnen
- Übertragungsauftrag stellen
- Wertpapiere werden übertragen
- Altes Depot wird automatisch geschlossen
Der Übertrag ist in Deutschland kostenfrei. Die Wertpapiere müssen nicht verkauft werden. Dadurch entstehen keine Verluste durch ungünstige Marktlagen.
Die Übertragung dauert meist 1-3 Wochen. Während dieser Zeit können die Wertpapiere nicht gehandelt werden. Nach dem Übertrag ist das alte Depot automatisch aufgelöst.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Beim Comdirect Depot Auflösen passieren oft vermeidbare Fehler, die den Prozess verzögern oder komplizierter machen. Die häufigsten Probleme entstehen durch unvollständige Formulare, übersehene Fristen und nicht beachtete offene Positionen im Depot.
Unvollständige Anträge
Viele Kunden machen beim Comdirect Depot Auflösen den Fehler, unvollständige Anträge einzureichen. Fehlende Unterschriften sind dabei das häufigste Problem.
Wichtige Angaben prüfen:
- Vollständige persönliche Daten
- Aktuelle Adresse
- Depotnummer
- Datum und Unterschrift
Unleserliche Schrift führt oft zu Rückfragen von Comdirect. Kunden sollten alle Angaben in Druckbuchstaben ausfüllen.
Ein weiterer Fehler ist das Vergessen der Legitimation. Bei größeren Beträgen oder besonderen Umständen verlangt Comdirect zusätzliche Nachweise.
Nicht beachtete Fristen
Beim Comdirect Depot Auflösen übersehen Kunden häufig wichtige Fristen. Die Bearbeitung dauert normalerweise 2-4 Wochen nach Eingang des vollständigen Antrags.
Kunden sollten den Antrag rechtzeitig stellen, besonders vor Jahresende. In dieser Zeit haben Banken mehr Anfragen und längere Bearbeitungszeiten.
Typische Fristen:
- Bearbeitungszeit: 2-4 Wochen
- Depotübertrag: bis zu 6 Wochen
- Wertpapierverkauf: 1-3 Werktage
Wer das Depot zum Jahresende auflösen möchte, sollte spätestens im November handeln. Sonst entstehen noch Gebühren für das folgende Jahr.
Probleme mit offenen Positionen
Der häufigste Fehler beim Comdirect Depot Auflösen sind vergessene Wertpapiere im Depot. Das Depot kann nur geschlossen werden, wenn es komplett leer ist.
Kunden müssen alle Aktien, Fonds und andere Wertpapiere verkaufen oder übertragen. Auch kleine Bruchstücke von Anteilen verhindern die Schließung.
Lösungsmöglichkeiten:
- Alle Wertpapiere verkaufen
- Depotübertrag zu anderer Bank
- Bruchstücke separat verkaufen
Besonders problematisch sind ausländische Aktien oder illiquide Wertpapiere. Diese brauchen oft länger für den Verkauf oder Übertrag.
Offene Sparpläne müssen vor dem Comdirect Depot Auflösen gekündigt werden. Vergessene Sparpläne führen zu neuen Käufen und verhindern die Schließung.
