Viele Anleger stehen vor der Entscheidung: iShares vs Amundi. Beide Anbieter zählen zu den größten und bekanntesten ETF-Gesellschaften in Europa. Der größte Unterschied zwischen iShares vs Amundi liegt oft in den Kostenstrukturen und der Auswahl einzelner ETFs.
Gerade beim langfristigen Investieren kann es sich auszahlen, einen genauen Blick auf die Gebühren, die ETF-Angebote und die Ausschüttungsarten von iShares vs Amundi zu werfen. Während iShares oft als Marktführer gilt, punktet Amundi mit wettbewerbsfähigen Preisen und einem breiten Angebot.
Wer iShares vs Amundi vergleicht, sollte nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die steuerliche Behandlung, die Qualität der Nachbildung und die Größe des Fonds berücksichtigen. So findet jeder Anleger bei iShares vs Amundi die passende Lösung für seine eigene Anlagestrategie.
Überblick über iShares und Amundi
iShares vs Amundi sind zwei der größten Anbieter von börsengehandelten Fonds (ETFs) in Europa. Beide Unternehmen bieten viele verschiedene ETFs an und spielen eine wichtige Rolle am Markt.
Geschichte und Hintergrund von iShares
iShares ist die ETF-Marke von BlackRock, einem der größten Vermögensverwalter weltweit. Gegründet wurde iShares im Jahr 2000, damals als Teil der Barclays Bank. Im Jahr 2009 übernahm BlackRock iShares und machte die Marke schnell zum weltweit führenden ETF-Anbieter.
iShares hat seinen Hauptsitz in New York und bietet über 1.000 verschiedene ETFs weltweit an. In Europa ist iShares mit einem Marktanteil von rund 45% im Jahr 2023 besonders stark vertreten.
Die Produktpalette von iShares umfasst Aktien-, Anleihen– und Themen-ETFs. Investoren entscheiden sich oft für iShares vs Amundi, wenn sie nach einer großen Auswahl und einem etablierten Anbieter suchen. Die Marke steht für Transparenz, Liquidität und große Fondsvolumina.
Geschichte und Hintergrund von Amundi
Amundi ist ein führender europäischer Vermögensverwalter mit Sitz in Paris und wurde 2010 gegründet. Das Unternehmen entstand durch den Zusammenschluss von Crédit Agricole Asset Management und Société Générale Asset Management. Amundi hat sich schnell zu einem wichtigen Akteur auf dem deutschen und europäischen ETF-Markt entwickelt.
Im direkten Vergleich „iShares vs Amundi“ hält Amundi einen europäischen Marktanteil von etwa 13% im Jahr 2023. Amundi ist bekannt für wettbewerbsfähige Gebühren und ein wachsendes Angebot an nachhaltigen und klassischen ETFs.
Amundi legt einen besonderen Fokus auf günstige Kostenstrukturen und thesaurierende Fonds. Für viele Anleger ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei iShares vs Amundi ein entscheidender Faktor. Amundis Fonds werden oft von Kostenbewussten bevorzugt, die dennoch eine solide Auswahl an ETFs wünschen.
Vergleich der Produktpalette
iShares vs Amundi bieten eine breite Auswahl an ETFs für unterschiedliche Anlegerprofile. Neben klassischen Aktien-ETFs gibt es bei iShares vs Amundi zahlreiche Spezialthemen, unterschiedliche Anlagestrategien und eine starke Abdeckung globaler Märkte.
Angebotene ETF-Typen
Bei der Auswahl an ETF-Typen zählen iShares vs Amundi zu den größten europäischen Anbietern.
iShares führt eine breite Produktpalette mit Aktien-ETFs, Renten-ETFs, Rohstoff-ETFs und Multi-Asset-ETFs. Auch Themen-ETFs, wie etwa Halbleiter oder Nachhaltigkeit, sind Teil des Angebots.
Amundi bietet ähnlich viele ETF-Typen, legt aber besonderen Fokus auf kostengünstige Core-Produkte und nachhaltige ETFs. Amundi hat zudem viele thesaurierende und ausschüttende Varianten.
Eine Übersicht der ETF-Typen (Beispiele):
| Typ | iShares | Amundi |
|---|---|---|
| Aktien-ETFs | Ja | Ja |
| Renten-ETFs | Ja | Ja |
| Rohstoff-ETFs | Ja | Eingeschränkt |
| Nachhaltigkeit | Ja | Ja |
| Multi-Asset-ETFs | Ja | Ja |
Anlagestrategien und Schwerpunkte
iShares vs Amundi setzen beide auf klassische Indexnachbildung, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte.
iShares nutzt oft die physische Replikation großer Indizes wie MSCI World oder S&P 500. Das Unternehmen ist bekannt für die Vielzahl an Themen- und Sektor-ETFs, darunter Tech, Gesundheit und Umwelt.
Amundi legt Wert auf günstige Gebühren und eine große Zahl nachhaltiger und ESG-orientierter Produkte. Besonders bei nachhaltigen Investments und Core-Produkten mit niedrigen Kosten ist Amundi führend.
Beide Anbieter unterscheiden sich auch bei der Wahl zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs. iShares vs Amundi bieten Anlegern verschiedene Strategien je nach Renditeerwartung und Nachhaltigkeitspräferenz.
Regionale Abdeckung
Die regionale Vielfalt spielt für iShares vs Amundi eine zentrale Rolle.
iShares bietet ETFs für alle wichtigen Weltregionen, darunter Nordamerika, Europa, Asien und Schwellenländer. Viele Produkte bilden globale Indizes ab und kombinieren verschiedene Märkte.
Amundi hat ebenfalls eine breite regionale Abdeckung, mit einem starken Fokus auf Europa und nachhaltige Märkte. Für europäische Anleger sind Amundi-ETFs oft besonders attraktiv, da viele Produkte an europäischen Börsen gelistet sind und niedrige Gesamtkosten aufweisen.
Vergleich:
- iShares: Sehr große Auswahl für alle Kontinente
- Amundi: Besonders breite Palette für Europa und ESG
Mit iShares vs Amundi finden Anleger für fast jedes Länder- und Themenprofil einen passenden ETF.
Kosten und Gebührenstruktur
Die Kosten spielen bei der Wahl zwischen iShares vs Amundi eine große Rolle. Für viele Anleger sind die Unterschiede bei den Gebühren entscheidend, da sie direkten Einfluss auf die Rendite haben.
Gesamtkostenquote (TER)
Die Gesamtkostenquote, auch Total Expense Ratio (TER) genannt, ist bei iShares vs Amundi oft unterschiedlich hoch. Die TER umfasst alle laufenden Kosten eines ETFs, die automatisch aus dem Fondsvermögen abgezogen werden. Sie wird als Prozentsatz pro Jahr angegeben.
iShares ETFs weisen häufig eine TER zwischen 0,07 % und 0,5 % auf. Amundi liegt mit vielen Produkten ähnlich, bietet aber besonders bei großen Indizes wie dem MSCI World manchmal leicht günstigere TER an, oft ab 0,1 %. Bei Spezial- oder Themen-ETFs sind die Unterschiede weniger eindeutig, doch Amundi gilt oft als etwas kostengünstiger.
Der direkte Vergleich iShares vs Amundi zeigt, dass beide Anbieter günstige Optionen haben. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die TER jedes einzelnen ETFs, da selbst kleine Unterschiede über viele Jahre viel Geld bedeuten können.
Transaktions- und Verwaltungsgebühren
Neben der TER sind bei iShares vs Amundi auch weitere Gebühren von Bedeutung. Dazu zählen Kosten, die beim Kauf oder Verkauf eines ETFs anfallen, sogenannte Transaktionsgebühren. Diese hängen meist vom Broker ab, können aber auch durch unterschiedliche Mindestanlagesummen oder Handelsplätze variieren.
Verwaltungsgebühren sind in der TER enthalten, aber Anleger sollten wissen, dass manche Sonderkosten, wie zum Beispiel Steuern auf Erträge oder Depotgebühren, außerhalb von iShares vs Amundi selbst anfallen. Diese zusätzlichen Kosten unterscheiden sich aber selten stark zwischen den beiden Anbietern.
iShares hat ein sehr großes ETF-Angebot, was für verschiedene Handelsplätze sorgt und damit die Transaktionskosten beeinflussen kann. Amundi punktet hingegen oft mit günstigen Aktionsangeboten einiger Broker. Ein Vergleich der Handelsgebühren lohnt sich also immer bei iShares vs Amundi für den individuellen Bedarf.
Performance im Vergleich
Im Vergleich von iShares vs Amundi wird deutlich, dass Unterschiede in der Wertentwicklung und der Rendite nach Regionen und Sektoren bestehen. Performance-Daten zeigen, dass sich die Wahl des Anbieters spürbar auf das Ergebnis eines Investments auswirken kann.
Historische Wertentwicklung
Die historische Wertentwicklung von iShares vs Amundi ETFs unterscheidet sich je nach Index, Auswahl der Aktien und den Rebalancing-Strategien. Zum Beispiel führt das quartalsweise Rebalancing beim iShares-ETF dazu, dass regelmäßig Gewinne aus einzelnen Top-Positionen wie Nvidia realisiert wurden. Das hat bei bestimmten Halbleiter-ETFs von iShares in den letzten Jahren zu einer etwas geringeren Wertsteigerung geführt als bei vergleichbaren Amundi-Produkten.
Viele Amundi ETFs setzen auf physischen Nachbau der Indizes, was manchmal die Wertentwicklung stabiler macht. Beide Anbieter haben renditestarke ETFs, wobei kleine Unterschiede oft durch Gebühren, Tracking-Differenzen und Steuerstatus beeinflusst werden. Eine Wertentwicklungstabelle der letzten fünf Jahre kann diese Unterschiede verdeutlichen:
| Jahr | iShares MSCI World | Amundi MSCI World |
|---|---|---|
| 2020 | 6,3 % | 6,2 % |
| 2021 | 31,0 % | 31,2 % |
| 2022 | -12,4 % | -12,3 % |
| 2023 | 15,8 % | 15,9 % |
Die Tabelle zeigt: Die Abweichungen bei der Performance sind meist gering, können aber je nach Marktphase und Indexstruktur variieren.
Renditen nach Regionen und Sektoren
Beim Vergleich von iShares vs Amundi ist wichtig, auf die Renditen einzelner Regionen und Sektoren zu achten. iShares bietet oft eine breitere Palette an regionalen ETFs, während Amundi bei Einzelregionen und Sektoren gezielt günstige Konditionen und steuerliche Vorteile für europäische Anleger bieten kann.
Beispielsweise schneiden iShares ETFs auf den US-Markt wegen engerer Abbildung der größten US-Unternehmen oft leicht besser ab. Amundi bietet dagegen im europäischen Segment häufig vergleichbar gute oder manchmal sogar überlegene Ergebnisse, abhängig vom jeweiligen Index.
Im Technologiesektor fallen die Unterschiede zwischen iShares vs Amundi besonders auf. Da iShares häufiger Gewinne im Rebalancing realisiert, profitiert Amundi teilweise stärker, wenn der Markt sehr einseitig läuft. Anleger sollten daher bei Wahl von iShares vs Amundi immer auch auf den zugrundeliegenden Index, die Sektorengewichtung und die Handelskosten achten, um die bestmögliche Rendite im jeweiligen Marktbereich zu erzielen.
Nachhaltigkeit und ESG-Angebote
Bei der Auswahl nachhaltiger ETFs stehen Interessenten oft vor der Frage, welches Angebot besser zu den eigenen Anforderungen passt. iShares vs Amundi unterscheiden sich in ihrer Produktvielfalt und beim Umgang mit Nachhaltigkeitskriterien deutlich.
ESG-Produktpalette
Im Vergleich iShares vs Amundi fällt auf, dass beide Anbieter ein breites Programm an ESG- und nachhaltigen ETFs bereitstellen. iShares bietet eine große Palette an nachhaltigen ETFs und verwaltet das größte Fondsvolumen im Bereich ESG-ETFs in Europa. Viele iShares ETFs setzen auf bekannte Indizes wie den MSCI ESG Leaders oder SRI.
Amundi verfolgt einen ähnlich umfassenden Ansatz, besonders im europäischen Raum. Amundi legt Wert auf strenge Nachhaltigkeitsfilter und bietet spezielle SRI- und ESG-Produkte an. Hierzu zählen etwa ETFs, die Umwelt- und Sozialstandards stärker gewichten oder Branchen strikt ausschließen. In Bezug auf Umbenennungen war iShares mit einem Fondsvolumen von 33 Mrd. € am stärksten betroffen, dicht gefolgt von Amundi mit 12,3 Mrd. €. Beide Anbieter passen ihr Portfolio regelmäßig an, um aktuelle ESG-Anforderungen zu erfüllen.
Vergleichstabelle: ESG-Produktpalette
| Anbieter | ESG-Fondsanzahl | Fokus-Indizes | Volumen ESG-ETFs |
|---|---|---|---|
| iShares | Sehr groß | MSCI, S&P, FTSE | Sehr hoch |
| Amundi | Groß | MSCI, Solactive | Hoch |
Bewertung von Nachhaltigkeitskriterien
Wenn es um die Bewertung von Nachhaltigkeit geht, setzen iShares vs Amundi auf unterschiedliche Methoden und Richtlinien. iShares verwendet meist bekannte ESG-Ratings wie MSCI und FTSE und achtet auf die Einhaltung internationaler Standards. Es gibt jedoch oft leichte Unterschiede bezüglich der Ausschlusskriterien. Einige iShares ESG-ETFs schließen Branchen wie Tabak, Waffen oder fossile Brennstoffe gezielt aus.
Amundi arbeitet ebenfalls mit strengen Nachhaltigkeitsbewertungen, nutzt aber eigene Bewertungsmodelle neben internationalen Kriterien. Amundi fokussiert sich stärker auf spezielle Themen wie Klimaschutz oder soziale Verantwortung. Das Unternehmen nimmt teilweise schärfere Ausschlüsse vor oder legt strengere Schwellen für ESG-Scores fest. Das bedeutet, Amundi-ETFs können sich in der Auswahl nachhaltiger Unternehmen spürbar von iShares unterscheiden.
Investoren, die bei iShares vs Amundi vergleichen, sollten die Indizes wie MSCI ESG Leaders oder SRI genau prüfen, da die spezifischen Nachhaltigkeitsansätze in der Methodik variieren können. Ein Blick auf die Ausschlusslisten und ESG-Ergebnisse hilft, ein passendes Produkt zu finden.
Risikoanalyse
Bei der Auswahl zwischen iShares vs Amundi sollten Investoren die unterschiedlichen Risiken beider Anbieter sorgfältig betrachten. Besonders wichtig sind das Risikoprofil des jeweiligen ETFs sowie Aspekte wie Liquidität und Schwankungsverhalten am Markt.
Risikoprofile der ETFs
Die Risikoprofile bei iShares vs Amundi hängen oft vom Index und der Zusammensetzung des jeweiligen ETFs ab. iShares ETFs sind meist sehr breit gestreut, da sie viele Werte aus verschiedenen Branchen und Ländern enthalten.
Dies kann das Verlustrisiko durch Diversifikation mindern. Amundi bietet ähnliche Indizes wie MSCI World, ist aber manchmal etwas konzentrierter oder setzt eigene Schwerpunkte.
Beide Anbieter versuchen, den Referenzindex exakt abzubilden. Laut aktuellen Vergleichen sind Tracking Error und Performance zwischen iShares vs Amundi bei ähnlichen Produkten fast gleich. Das individuelle Risiko kann aber durch die genaue Gewichtung einzelner Titel oder Branchen leicht abweichen.
Anleger sollten daher immer die Factsheets prüfen und Vergleiche ziehen. Unterschiede beim Risiko entstehen häufig auch durch unterschiedliche Replikationsmethoden oder regionale Gewichtungen.
Liquidität und Volatilität
Im Vergleich iShares vs Amundi zeigt sich, dass iShares-ETFs oft eine größere Liquidität an den Börsen aufweisen. Das bedeutet, sie können in der Regel schneller gekauft oder verkauft werden, da mehr Handelsvolumen vorliegt. Besonders bei sehr großen iShares Produkten wie dem iShares Core MSCI World ist dieser Vorteil spürbar.
Amundi-ETFs sind manchmal etwas weniger liquide, vor allem bei kleineren oder spezialisierten Fonds. Das kann zu größeren Spreads zwischen An- und Verkaufspreis führen. Für Privatanleger mit kleineren Summen fällt das aber meist weniger ins Gewicht.
In Bezug auf Volatilität schneiden iShares vs Amundi bei ähnlichen Indizes fast gleich ab. Schwankungen richten sich eher nach dem abgebildeten Markt als nach dem Anbieter selbst. Einfluss kann höchstens die genaue Indexabbildung oder der Fondsstandort haben. Eine Liste zu typischen Liquiditätskriterien:
- Handelsvolumen
- Spread
- Fondsgröße
- Marktpräsenz
Wer auf tägliche Handelbarkeit und geringe Kosten Wert legt, sollte diese Daten bei iShares vs Amundi stets vergleichen.
Steuerliche Aspekte und Thesaurierung
Bei der Wahl zwischen iShares vs Amundi spielt die steuerliche Behandlung der ETFs in Deutschland eine wichtige Rolle. Die Entscheidung zwischen ausschüttenden oder thesaurierenden Fonds beeinflusst, wann und wie Anleger Steuern zahlen.
Ausschüttende vs. thesaurierende ETFs
Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden regelmäßig an die Anleger aus. Bei iShares vs Amundi gibt es für beide Anbieter verschiedene ausschüttende Produkte. Die erhaltenen Ausschüttungen müssen direkt im Jahr der Auszahlung versteuert werden. Dazu zählt vor allem die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge.
Thesaurierende ETFs hingegen behalten Dividenden im Fonds und legen sie automatisch wieder an. Auch hier bieten iShares vs Amundi jeweils zahlreiche Varianten an. Anleger bekommen in diesem Fall keine direkte Auszahlung. Trotzdem müssen sie sogenannte Vorabpauschalen jährlich versteuern, unabhängig davon, ob Geld ausgezahlt wurde.
Viele Privatanleger wählen thesaurierende ETFs, wenn sie langfristig Vermögen aufbauen wollen. Ausschüttende ETFs werden eher von Personen bevorzugt, die regelmäßige Einkünfte wünschen.
Steuerliche Behandlung in Deutschland
In Deutschland gilt seit 2018 eine einheitliche Besteuerung für in- und ausländische ETFs wie iShares vs Amundi. Auf alle Dividenden und Gewinne wird die Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer erhoben.
Das Investmentsteuergesetz regelt, dass bei thesaurierenden ETFs eine Vorabpauschale versteuert werden muss. Diese Pauschale wird jedes Jahr fällig, egal ob Ausschüttungen stattfanden. Bei ausschüttenden ETFs erfolgt die Besteuerung direkt nach Erhalt der Auszahlung.
Ein Freibetrag von 1.000 € pro Person und Jahr (Sparerpauschbetrag) mindert die Steuerlast. iShares vs Amundi bieten ETFs an, die als steuereinfach gelten und von deutschen Anlegern problemlos genutzt werden können. Steuern werden in der Regel automatisch von deutschen Depotbanken abgeführt.
Handelsplätze und Zugänglichkeit
iShares vs Amundi ETFs unterscheiden sich besonders bei der Auswahl der Börsenplätze und bei den Zugangsmöglichkeiten für private Anleger. Wer auf Flexibilität und einfache Investitionen Wert legt, sollte beide Anbieter genau vergleichen.
Verfügbarkeit auf internationalen Börsen
iShares ETFs sind an sehr vielen internationalen Börsen gelistet, darunter Xetra, London Stock Exchange, Euronext, und SIX Swiss Exchange. Dadurch lassen sich iShares Produkte fast weltweit handeln. Für Anleger ist das ein Vorteil, da sie flexibel und oft zu günstigen Konditionen kaufen oder verkaufen können.
Amundi ETFs sind ebenfalls an wichtigen europäischen Handelsplätzen vertreten, zum Beispiel Euronext Paris, Xetra und Borsa Italiana. Im direkten Vergleich „iShares vs Amundi“ hat iShares die etwas größere Präsenz an internationalen Börsen. Dennoch finden private Anleger Amundi Produkte auf fast allen relevanten Märkten in Europa.
Vergleichstabelle wichtige Handelsplätze:
| Anbieter | Xetra | Euronext | London Stock Exchange | SIX Swiss Exchange | Borsa Italiana |
|---|---|---|---|---|---|
| iShares | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Amundi | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ |
Mindestanlagesummen und Zugang für Privatanleger
Beim Vergleich „iShares vs Amundi“ fällt auf, dass beide Anbieter ETFs ohne feste Mindestanlagesumme anbieten. Viele Banken und Broker ermöglichen den Kauf ab einem Anteil, was besonders für Kleinanleger attraktiv ist. Manche Amundi ETFs haben jedoch einen niedrigeren Kurswert pro Anteil, sodass der Einstieg bereits mit kleineren Beträgen möglich ist.
iShares vs Amundi unterscheiden sich darüber hinaus bei der Verfügbarkeit über Sparpläne. In Deutschland bieten zahlreiche Banken iShares ETFs als Sparplan an; auch Amundi ETFs sind inzwischen bei vielen Online-Brokern sparplanfähig. Für Privatanleger bedeutet das, dass sie bei beiden Anbietern mit regelmäßigen Einzahlungen investieren können – einfach und flexibel.
Kundendienst und Support
iShares vs Amundi unterschieden sich beim Kundenservice und in der Unterstützung für verschiedene Zielgruppen. Beide Anbieter setzen auf digitale Lösungen, bieten aber unterschiedliche Schwerpunkte bei Tools und Serviceangeboten.
Digitale Plattformen und Tools
Beim Vergleich iShares vs Amundi fällt auf, dass beide Anbieter intuitive Online-Plattformen bieten. Nutzer finden bei iShares ein modernes Portal mit zahlreichen Funktionen, darunter detaillierte ETF-Informationen, ein Tool zur Portfolioanalyse und aktuelle Marktdaten.
Amundi legt besonderen Wert auf Übersichtlichkeit und einfache Navigation. Das digitale Angebot umfasst einen ETF-Finder, ein Wissensportal und einfache Kontaktmöglichkeiten zum Support-Team. Für Handys und Tablets bieten beide Apps mit direktem Zugang zu Produktinformationen.
Vorteile auf einen Blick:
| Merkmal | iShares | Amundi |
|---|---|---|
| Portfolio-Tools | Sehr umfangreich | Übersichtlich |
| Mobile Apps | Ja | Ja |
| Wissensdatenbank | Ja | Ja |
| Live-Support | Teilweise | Teilweise |
In Bezug auf Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit schneidet iShares vs Amundi ähnlich gut ab, wobei die Detailtiefe bei iShares etwas höher ist.
Serviceangebot für institutionelle Investoren
iShares vs Amundi richten einen starken Fokus auf institutionelle Anleger. Beide Anbieter bieten spezialisierte Ansprechpartner, spezielle Marktanalysen und Zugang zu maßgeschneiderten Lösungen wie individuellen Mandaten.
Für Großkunden ist bei iShares ein dediziertes Team erreichbar, das auf Fragen zu komplexen Investitionsstrategien und Reporting eingeht. Amundi bietet ebenfalls persönlichen Service und regelmäßige Marktberichte an.
Beide verfügen über umfassende Research-Angebote, Workshops und Webinare, mit denen sie institutionelle Investoren gezielt unterstützen. iShares vs Amundi heben sich besonders durch die Breite und Tiefe ihrer Beratungsdienste in diesem Bereich ab.
Exklusive Tools zur Risikoanalyse und Portfoliostrukturierung sind sowohl bei iShares als auch bei Amundi verfügbar. Kommunikationsmöglichkeiten bestehen auf Deutsch und Englisch.
Fazit und Entscheidungshilfen
Beim Vergleich iShares vs Amundi fällt auf, dass beide Anbieter eine große Auswahl an ETFs bieten. Die Entscheidung hängt oft von den individuellen Bedürfnissen ab. Anleger sollten dabei auf Kosten, Angebot und Service achten.
iShares ist einer der größten ETF-Anbieter weltweit. Viele Produkte von iShares sind sehr liquide und bekannt. Dies kann für Investoren, die auf hohe Handelsvolumina setzen, ein Vorteil sein.
Amundi bietet oft ETFs mit niedrigeren laufenden Kosten. Das kann besonders für langfristige Sparer interessant sein. Auch das breite Angebot an nachhaltigen Produkten ist ein Pluspunkt.
| Kriterium | iShares | Amundi |
|---|---|---|
| Kosten | meist höher | oft günstiger |
| Produktvielfalt | sehr hoch | hoch |
| Liquidität | sehr gut | gut |
| Nachhaltigkeit | vorhanden | oft stärker |
Beim Thema iShares vs Amundi spielen auch steuerliche Aspekte und die Replikationsmethode eine Rolle. Anleger sollten prüfen, ob ein ETF thesaurierend oder ausschüttend ist.
Für Einsteiger kann eine übersichtliche Plattform wie bei iShares sinnvoll sein. Wer jedoch möglichst geringe Kosten sucht, sollte das Angebot von Amundi genauer betrachten.
Letztlich kommt es beim Vergleich iShares vs Amundi auf die eigenen Ziele und Vorlieben an. Eine Mischung beider Anbieter kann ebenfalls sinnvoll sein.
