Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer einfach erklärt für Arbeitnehmer

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Viele Menschen fragen sich, worin eigentlich der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer liegt. Der wichtigste Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist: Die Lohnsteuer wird direkt vom Arbeitslohn der Arbeitnehmer abgezogen, während die Einkommensteuer auf das gesamte Einkommen jeder Person erhoben wird. Das betrifft zum Beispiel auch selbstständige Einkünfte oder Mieteinnahmen.

Wer den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer kennt, versteht besser, warum am Monatsende manchmal weniger Geld auf dem Konto ankommt oder warum eine Steuererklärung einen Unterschied machen kann. Für alle, die ihren Lohnzettel oder den Steuerbescheid verstehen wollen, lohnt es sich, den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer genau zu kennen.

Grundbegriffe: Lohnsteuer und Einkommensteuer

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist für viele Menschen oft nicht klar. Beide Begriffe betreffen das Einkommen, werden aber unterschiedlich berechnet und abgeführt. Sie richten sich vor allem nach der Art der Tätigkeit und der Abwicklung der Steuerzahlung.

Definition der Lohnsteuer

Die Lohnsteuer ist eine besondere Form der Einkommensteuer. Sie wird direkt vom Arbeitgeber vom Lohn oder Gehalt der Arbeitnehmer abgezogen. Diese Steuer gilt ausschließlich für Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit.

Der Arbeitgeber führt die Lohnsteuer monatlich an das Finanzamt ab. Arbeitnehmer müssen sich dabei nicht selbst um die Zahlung kümmern. Das macht das System übersichtlich, da die Abgabe automatisch erfolgt.

Die Lohnsteuer ist somit eine „Quellensteuer“, da sie direkt an der Quelle, also beim Arbeitgeber, einbehalten wird. Für Rentner, Pensionäre oder Selbstständige gilt diese Art der Steuer nicht. Hier zeigt sich der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer schon im täglichen Ablauf.

Vorteile der Lohnsteuer:

  • Wenig Aufwand für Arbeitnehmer
  • Monatliche Abrechnung
  • Automatische Abführung durch den Arbeitgeber

Definition der Einkommensteuer

Die Einkommensteuer umfasst alle Einnahmen einer Person innerhalb eines Jahres. Sie gilt für viele Einkunftsarten. Dazu zählen neben Gehalt auch selbstständige Arbeit, Mieteinnahmen und weitere Einkünfte.

Die Einkommensteuer müssen viele Steuerpflichtige am Jahresende mit einer Steuererklärung selbst berechnen und an das Finanzamt zahlen. Dies betrifft vor allem Selbstständige, aber auch Menschen mit mehreren Einkunftsarten.

Hier liegt der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer: Während bei der Lohnsteuer der Arbeitgeber den Abzug übernimmt, ist bei der Einkommensteuer jeder Steuerpflichtige selbst für die korrekte Abrechnung verantwortlich.

Typische Einkunftsarten für die Einkommensteuer:

  • Selbstständige Arbeit
  • Vermietung und Verpachtung
  • Kapitalerträge
  • Sonstige Einnahmen

Dieser Unterschied spielt im deutschen Steuersystem eine zentrale Rolle.

Zentrale Unterschiede zwischen Lohnsteuer und Einkommensteuer

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer liegt vor allem in der Art der Erhebung und dem Verfahren, wie die Steuer abgeführt wird. Beide Steuerarten betreffen das Einkommen, doch sie werden unterschiedlich behandelt und gelten für verschiedene Einkommensarten.

Art der Besteuerung

Die Lohnsteuer ist eine besondere Form der Einkommensteuer. Sie bezieht sich ausschließlich auf Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, zum Beispiel das Gehalt von Angestellten.

Die Einkommensteuer gilt für sämtliche Einkommensarten. Das schließt neben Gehältern auch selbstständige Arbeit, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge ein. Wer neben dem Job eine Ferienwohnung vermietet oder aus Aktien Gewinne erzielt, muss dafür Einkommensteuer zahlen.

Ein wichtiger Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist damit, dass die Lohnsteuer nur einen Teil der Einkommensteuer betrifft. Personen, die andere Einkünfte als Lohn oder Gehalt erhalten, sind von der Lohnsteuer nicht betroffen, müssen aber Einkommensteuer abführen.

Steuerart Betroffene Einkünfte
Lohnsteuer Nichtselbstständige Arbeit (z. B. Gehalt)
Einkommensteuer Alle Einkommensarten

Abzugsverfahren

Beim Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer spielt das Abzugsverfahren eine zentrale Rolle. Die Lohnsteuer wird direkt vom Arbeitgeber einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Arbeitnehmer müssen sich selbst um nichts kümmern, weil der Abzug automatisch jeden Monat erfolgt.

Bei der Einkommensteuer reicht der Steuerpflichtige selbst eine Steuererklärung beim Finanzamt ein. Die Steuer wird dann auf das gesamte Jahreseinkommen berechnet. Vom gezahlten Lohn wurde die Lohnsteuer bereits abgezogen und wird auf die Einkommensteuerschuld angerechnet.

Dadurch gibt es beim Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer auch Unterschiede beim Aufwand für den Steuerzahler. Angestellte merken die Lohnsteuer meist nur auf ihrer Gehaltsabrechnung, während andere Einkünfte direkt über die Einkommensteuererklärung bewertet werden.

Wer ist steuerpflichtig?

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich besonders daran, wer diese Steuern zahlen muss. Arbeitnehmer zahlen meist Lohnsteuer, während Selbstständige nur die Einkommensteuer kennen.

Arbeitnehmer und Lohnsteuer

Arbeitnehmer sind verpflichtet, Lohnsteuer auf ihren Arbeitslohn zu zahlen. Der Arbeitgeber behält die Lohnsteuer direkt vom monatlichen Gehalt ein und überweist sie an das Finanzamt.

Lohnsteuer ist eine besondere Form der Einkommensteuer. Sie betrifft nur Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit. Das bedeutet: Wer sein Geld als Angestellter verdient, zahlt Lohnsteuer.

Der Arbeitgeber nutzt bestimmte Merkmale wie Steuerklasse und Kinderfreibetrag, um die Höhe der Lohnsteuer zu bestimmen. In den meisten Fällen ist damit die Steuerschuld für Arbeitnehmer erledigt.

Arbeitnehmer mit Nebeneinkünften oder besonderen Abzügen müssen eventuell trotzdem eine Einkommensteuererklärung abgeben. Die Lohnsteuer kann dann auf die gesamte Einkommensteuer angerechnet werden. Das macht den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer auch für Angestellte wichtig.

Selbstständige und Einkommensteuer

Selbstständige zahlen keine Lohnsteuer, sondern nur Einkommensteuer. Sie müssen ihr gesamtes Jahreseinkommen selbst berechnen und das dem Finanzamt melden.

Das Einkommen umfasst alle Gewinne aus der selbstständigen Tätigkeit und eventuell weitere Einkünfte, zum Beispiel aus Vermietung. Die Einkommensteuer wird jährlich mit einer Steuererklärung berechnet.

Für die Höhe der Einkommensteuer zählt das ganze Jahreseinkommen und nicht nur ein monatlicher Lohn wie bei der Lohnsteuer.

Selbstständige leisten oft vierteljährliche Vorauszahlungen. Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich hier klar: Es gibt keinen Arbeitgeber, der die Steuer direkt abführt. Die Verantwortung liegt allein bei der selbstständigen Person.

Erhebung und Abführung der Steuern

Beim Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist die Art der Erhebung und Abführung sehr wichtig. Während die Lohnsteuer direkt an der Quelle abgezogen wird, basiert die Einkommensteuer auf einer späteren Abrechnung aller Einkünfte.

Rolle des Arbeitgebers bei der Lohnsteuer

Die Lohnsteuer wird vom Arbeitgeber direkt vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers einbehalten. Danach führt der Arbeitgeber die Lohnsteuer monatlich an das Finanzamt ab.

Damit ist der Arbeitnehmer sofort seiner steuerlichen Pflicht nachgekommen. Der Arbeitgeber trägt dabei eine große Verantwortung, denn Fehler bei der Berechnung oder Weiterleitung der Lohnsteuer können rechtliche Folgen haben.

Die Lohnsteuer ist also eine sogenannte Quellensteuer. Sie wird bereits bei der Auszahlung des Arbeitslohns einbehalten, ohne dass der Arbeitnehmer selbst aktiv werden muss. Das macht einen wesentlichen Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer aus, da der Ablauf für den Steuerpflichtigen sehr einfach ist.

Selbstveranlagung bei der Einkommensteuer

Im Vergleich dazu muss die Einkommensteuer vom Steuerpflichtigen selbst erklärt werden. Alle steuerpflichtigen Personen müssen einmal im Jahr eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen.

Dort werden nicht nur Löhne, sondern auch andere Einkünfte wie Mieteinnahmen, Renten oder Kapitalerträge angegeben. Die Steuerpflichtigen tragen selbst die Verantwortung, alle Daten richtig und vollständig zu melden.

Nach Prüfung durch das Finanzamt wird die endgültige Einkommensteuer berechnet. Eventuelle Lohnsteuerzahlungen werden hierbei angerechnet. Dieser Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt, dass bei der Einkommensteuer aktives Mitwirken durch den Steuerpflichtigen notwendig ist.

Berechnungsmethoden im Vergleich

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich vor allem in der Art der Berechnung und im jeweiligen Anwendungsbereich. Die Berechnung von Lohnsteuer und Einkommensteuer richtet sich nach unterschiedlichen Regeln und betrifft verschiedene Einkommensarten.

Lohnsteuerberechnung

Die Lohnsteuer ist eine besondere Form der Einkommensteuer, die direkt vom Arbeitgeber vom Bruttolohn einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird.

Die Berechnung erfolgt monatlich und basiert auf dem Arbeitslohn, der Steuerklasse, Freibeträgen und bestimmten Sozialabgaben. Der Arbeitgeber verwendet offizielle Tabellen oder elektronische Programme zur Ermittlung des genauen Lohnsteuerbetrags.

Bei der Lohnsteuer werden nur Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit berücksichtigt. Sonderausgaben oder andere Einkünfte bleiben unberücksichtigt.

Typische Abzüge bei der Lohnsteuerberechnung sind:

  • Sozialversicherungsbeiträge
  • Freibeträge (z. B. Kinderfreibetrag)
  • Kirchensteuer
  • Solidaritätszuschlag

Am Ende des Jahres ist die abgeführte Lohnsteuer eine Vorauszahlung auf die gesamte Einkommensteuer.

Einkommensteuerberechnung

Bei der Einkommensteuer handelt es sich um die Steuer auf das gesamte Jahreseinkommen einer Person. Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer liegt hier im Umfang: Die Einkommensteuer umfasst alle Einkünfte, nicht nur den Arbeitslohn.

Zur Berechnung werden alle steuerpflichtigen Einkünfte des Jahres addiert. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Löhne und Gehälter
  • Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • Kapitalerträge
  • Vermietungen und Verpachtungen

Nach Abzug von Werbungskosten, Sonderausgaben und Freibeträgen wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt. Darauf wird der Einkommensteuertarif angewendet. Die vorher gezahlte Lohnsteuer wird dann angerechnet.

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer wird bei der Steuererklärung deutlich: Wer mehr verdient oder weitere Einkünfte hat, muss meist eine Einkommensteuererklärung abgeben.

Rechtliche Grundlagen und Gesetze

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer richtet sich nach klaren gesetzlichen Regeln. Verschiedene Gesetze und Verordnungen bestimmen, wie diese Steuern erhoben und abgeführt werden.

Einkommensteuergesetz (EStG)

Das Einkommensteuergesetz (EStG) ist die wichtigste Grundlage für die Einkommensteuer. Es regelt, wer steuerpflichtig ist, welche Einkünfte versteuert werden und wie die Steuer berechnet wird.

Lohnsteuer gehört als besondere Form zur Einkommensteuer. Sie wird direkt vom Lohn oder Gehalt abgezogen (§ 38 EStG) und vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt. Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer wird im EStG deutlich, da die Lohnsteuer nur Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit betrifft (§ 19 EStG).

Im EStG finden sich klare Vorgaben zur Steuererklärung. Arbeitnehmer, die nur Lohnsteuer zahlen, müssen oft keine eigene Steuererklärung machen. Wer andere Einkommen hat, muss die Einkommensteuer selbst berechnen und abführen. Diese Regeln machen den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer für viele Steuerzahler konkret spürbar.

Durchführungsverordnungen

Die Durchführungsverordnungen enthalten Details zur praktischen Umsetzung der Steuergesetze. Besonders die Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LStDV) ist wichtig für den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer.

Die LStDV regelt, wie und wann Arbeitgeber die Lohnsteuer berechnen und abführen. Sie beschreibt die Meldepflichten, elektronische Übermittlung und die Kontrolle durch das Finanzamt. Viele Details, wie Freibeträge und Pauschalen, werden hier erklärt.

Für die Einkommensteuer gibt es eigene Regelungen, wie z.B. die Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV). Diese Verordnung hilft dabei, die allgemeinen Regeln des EStG durchzuführen und klärt Verfahren rund um die Steuerfestsetzung. So sorgen die Verordnungen dafür, dass der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer in der Praxis genau geregelt wird.

Auswirkungen auf die Steuererklärung

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich besonders, wenn es um die eigene Steuererklärung geht. Arbeitnehmer und Selbstständige sind dabei von unterschiedlichen Regeln betroffen. Auch bei der Abgabe- und Erstattungspflicht gibt es klare Unterschiede.

Pflicht zur Einkommensteuererklärung

Wer nur Arbeitslohn erhält und bei dem die Lohnsteuer direkt jeden Monat einbehalten wird, muss oft keine Einkommensteuererklärung abgeben. Dennoch gibt es Ausnahmen, die den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer deutlich machen.

Eine Abgabepflicht besteht zum Beispiel, wenn neben dem Lohn weitere Einkünfte vorliegen, etwa Mieteinnahmen, Renten oder selbstständige Arbeit. Auch wenn der Steuerfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wurde oder Ehepaare die Steuerklassenkombination III/V oder IV mit Faktor nutzen, ist eine Einkommensteuererklärung verpflichtend.

Bei Lohnersatzleistungen wie Elterngeld oder Arbeitslosengeld kann ebenfalls eine Abgabepflicht entstehen. In diesen Fällen prüft das Finanzamt, ob durch die Kombination aus Lohnsteuer und weiteren Einkünften die richtige Steuer gezahlt wurde.

Freiwillige Steuererklärung bei Lohnsteuer

Viele Arbeitnehmer, bei denen bereits durch die Lohnsteuer ihre Steuerschuld abgegolten scheint, machen dennoch freiwillig eine Einkommensteuererklärung. Aufgrund des Unterschieds Lohnsteuer Einkommensteuer kann sich das lohnen, zum Beispiel, wenn Werbungskosten über dem Pauschbetrag liegen.

Auch Aufwendungen wie Fahrtkosten, Kinderbetreuung oder doppelte Haushaltsführung werden in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt. Wer Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen möchte, kann oft mit einer Steuererstattung rechnen.

Die freiwillige Erklärung ist rückwirkend bis zu vier Jahre möglich. Arbeitnehmer profitieren so vom Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer, da sie gezahlte Beträge zurückerhalten können, die über die tatsächliche Steuerlast hinausgingen.

Sonderfälle und Ausnahmen

Bestimmte Lebenssituationen wirken sich direkt auf den Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer aus. Dazu zählen mehrere Einkommensarten sowie Änderungen bei den Steuerklassen während eines Jahres.

Mehrere Einkommensarten

Wer nicht nur Arbeitslohn, sondern auch andere Einnahmen erzielt, muss sich genauer mit dem Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer beschäftigen. Arbeitnehmer zahlen Lohnsteuer direkt vom Gehalt. Andere Einkünfte wie Mieteinnahmen, Kapitalerträge oder selbstständige Tätigkeiten unterliegen hingegen der Einkommensteuer.

In solchen Fällen muss am Jahresende eine Einkommensteuererklärung gemacht werden. Hier werden alle Einkünfte addiert und gemeinsam versteuert. Die Lohnsteuer, die meist schon durch den Arbeitgeber abgeführt wurde, wird dabei angerechnet. Es kann so zu Nachzahlungen oder Rückerstattungen kommen.

Ein Überblick:

Einkommensart Lohnsteuer Einkommensteuer
Arbeitslohn Ja Ja
Mieteinnahmen Nein Ja
Selbstständigkeit Nein Ja
Kapitalerträge Nein Ja

Somit zeigt sich der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer besonders deutlich bei mehreren Einkommensarten.

Steuerklassenwechsel

Ein Steuerklassenwechsel beeinflusst die monatliche Lohnsteuer, ändert aber nichts an der festgelegten Einkommensteuer. Änderungen kommen vor allem bei Heirat, Scheidung oder wenn ein Kind geboren wird. Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich dabei, weil die Lohnsteuer sich nach der Steuerklasse richtet.

Wird die Steuerklasse gewechselt, ändert sich oft die Höhe der monatlichen Abzüge. Die endgültige Steuerlast wird jedoch erst mit der Einkommensteuer berechnet. Besonders wichtig ist das für Ehepaare, die zwischen Steuerklasse III und V wechseln können, oder Alleinerziehende, die Klasse II wählen.

Ein Steuerklassenwechsel kann also zwar das verfügbare Monatseinkommen beeinflussen, der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer bleibt aber bestehen, weil die Jahresabrechnung alles ausgleicht.

Fehlerquellen und häufige Missverständnisse

Beim Thema Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer entstehen oft Unsicherheiten. Falsche Annahmen führen leicht zu Fehlern bei Steuererklärungen oder im Umgang mit Behörden. Eine genaue Trennung ist wichtig, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.

Verwechslungen im Alltag

Viele Menschen setzen Lohnsteuer und Einkommensteuer gleich, obwohl der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer deutlich ist. Die Lohnsteuer ist eine spezielle Form der Einkommensteuer, die direkt vom Arbeitslohn abgezogen und ans Finanzamt abgeführt wird.

Selbständige zahlen keine Lohnsteuer, sondern führen Einkommensteuer selbst ab. Arbeitnehmer prüfen oft nicht, ob ihr Lohnsteuerabzug korrekt ist, oder denken, die Lohnsteuer wäre eine zusätzliche Belastung neben der Einkommensteuer. Auch Rentner oder Pensionäre verwechseln häufig die Begriffe.

Typische Irrtümer sind:

  • Annahme, dass nur Arbeitnehmer Einkommensteuer zahlen
  • Glaube, die Lohnsteuer sei unabhängig von der Einkommensteuer
  • Unwissen über weitere Einkunftsarten, die zur Einkommensteuer gezählt werden

Das Verständnis vom Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist entscheidend, um falsche Steuerzahlungen zu vermeiden.

Möglichkeiten der Korrektur

Wer Fehler beim Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer bemerkt, kann oft noch handeln. Arbeitnehmer sollten regelmäßig ihre Lohnabrechnungen prüfen und die Daten in der Steuererklärung abgleichen.

Falls zu viel Lohnsteuer gezahlt wurde, kann eine Einkommensteuererklärung eine Rückerstattung bringen. Bei Unklarheiten können Steuerberater helfen, Fehlerquellen zu erkennen und zu korrigieren.

Für Selbständige ist es wichtig, zwischen Vorauszahlungen und tatsächlicher Einkommensteuer zu unterscheiden. Auch sollten sie beachten, dass neben dem Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer auch andere Steuern relevant sein können, etwa die Gewerbesteuer.

Eine Tabellenübersicht hilft zu klären, wer welche Steuer zahlt:

Personengruppe Lohnsteuer Einkommensteuer
Arbeitnehmer
Selbständige
Rentner

Frühzeitige Kontrolle vermeidet spätere Nachzahlungen oder Strafen. Ein sorgfältiger Umgang mit dem Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist ratsam.

Praktische Beispiele zur Veranschaulichung

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich besonders, wenn man echte Fälle betrachtet. Arbeitnehmer und Selbstständige erleben die Besteuerung unterschiedlich im Alltag.

Lohnsteuer im Arbeitnehmerfall

Ein Arbeitnehmer hat einen Arbeitsvertrag und erhält monatlich ein festes Gehalt. Der Arbeitgeber zieht die Lohnsteuer direkt vom Bruttolohn ab und zahlt sie an das Finanzamt. Dadurch muss der Arbeitnehmer sich selbst nicht um die Steuerabführung kümmern.

Die Höhe der Lohnsteuer hängt von der Steuerklasse, dem Bruttolohn und weiteren Faktoren wie Kindern ab. In der monatlichen Gehaltsabrechnung ist die Lohnsteuer als eigener Posten sichtbar.

Beispielrechnung:

Bruttolohn (€) Steuerklasse Lohnsteuer pro Monat (€)
2.500 I 200
3.000 III 110

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer zeigt sich hier, da Arbeitnehmer nur mit der Lohnsteuer zu tun haben und keine eigene Steuererklärung abgeben müssen, wenn keine anderen Einkünfte vorliegen.

Einkommensteuer bei Selbstständigen

Selbstständige müssen ihre Einkommensteuer selbst berechnen und abführen. Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer liegt hier darin, dass keine Lohnsteuer anfällt, sondern erst am Jahresende die Einkommensteuer auf alle Einkünfte gezahlt wird.

Selbstständige geben eine Einkommensteuererklärung ab und berechnen ihre Steuer selbst. Dazu zählen Einnahmen minus Werbungskosten und Betriebsausgaben. Das Finanzamt prüft die Angaben und setzt die Einkommensteuer fest.

Ablauf in Schritten:

  1. Einnahmen erfassen
  2. Kosten abziehen
  3. Gewinn berechnen
  4. Einkommensteuer ausrechnen
  5. Steuererklärung abgeben

Der Unterschied Lohnsteuer Einkommensteuer ist für Selbstständige besonders wichtig, weil sie keinen Arbeitgeber haben, der die Steuer abführt. Sie müssen Fristen einhalten und vorsorgen, damit sie am Jahresende genug Geld für die Steuer haben.

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